Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.

Wer wir sind

Wir sind eine Gruppe Menschen, die die Abschottungspolitik Europas nicht weiter hinnehmen will und sich aktiv für eine humane Flüchtlingspolitik einsetzt. Die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung hat im Sommer 2018 einen zuvor nicht vorstellbaren negativen Höhepunkt erreicht. Das Rettungsschiff „Mission Lifeline“ versuchte im Juni 2018 tagelang mit 234 geretteten Flüchtlingen an Bord in einen Hafen im Mittelmeer einzulaufen. Um die Situation zu entschärfen und politischen Druck aufzubauen, hat sich die Seebrücken-Bewegung gegründet. Diese organisierte innerhalb kürzester Zeit am 7.7.2018 bundesweite Demonstrationen. Kurze Zeit später hat sich in Augsburg ein lokaler Ableger mit der Seebrücke Augsburg zusammengefunden.

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